Microblading versus 

maschinelles Permanent Make-up

 Bei Microblading handelt es sich um eine spezielle Art des „nichtmaschinellen“ Tätowierens, welche ursprünglich in Asien angewandt wurde. Dabei wird die Haut mittels einer sogenannten „Blade“ (eine spezielle Klinge, die aus mehreren Nadeln besteht) zum Zwecke der Härchen-Imitation geritzt. 

Auf den ersten Blick erscheint Microblading im Vergleich zu Permanent Make-up günstiger, doch dieser Eindruck täuscht, sobald man einen etwas genaueren Blick darauf wirft. 


Denn Microblading

  1. hinterlässt durch das Einschneiden der Haut Narben
  2. macht eine gleichmäßige Tiefenkontrolle aufgrund des Klingeneinsatzes unmöglich (Stichwort „zu tief eingesetzte Farbe“ und/oder „blau-/grau verschwommene Härchen“). . Die eingesetzten Härchen „verschwinden“ in der Regel - abhängig vom Hauttyp - nach 1 bis 6 Monaten wieder. 
  3. bietet in Bezug auf eine möglichst realistische Zeichnung der Härchen (Stichwort: Wachstum-Muster) nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Die Härchen dürfen      sich bei dieser „Ritzmethode“ nicht überkreuzen, sonst entsteht an der betroffenen      Stelle ein Farbfleck.


Im Ursprungsland Asien sind diese Problematiken und Schwachstellen der Microblading-Methode weniger schlagend, da Asiaten generell über eine dickere Epidermis (Oberhaut) verfügen. Dadurch lässt sich das zu tiefe Einbringen der Farbe weitgehend vermeiden. In unseren Breitenkreisen führt diese Methode jedoch häufig zu eher unästhetischen Ergebnissen und erheblicher Kundenfrustration.  


Die deutlich billigeren Materialien von Microblading verführen mitunter dazu am falschen Fleck zu sparen. Denn natürlich ist im Vergleich zu Permanent Make-up schon alleine dadurch die Microblading-Behandlung um einiges günstiger. Nicht vergessen sollte man jedoch dabei, dass beispielsweise die Entfernung unerwünschter Spuren, welche durch Microblading entstanden sind, zwischen 3-5 Laser-Behandlungen erfordern. Diese sollten dann in einem Abstand von 5-8 Wochen nach dem Entstehen durchgeführt werden. In Summe kann diese lästige Prozedur nahezu 1 ganzes Jahr in Anspruch nehmen!


 Wenn wir die oben genannten Fakten ganz objektiv betrachten, kommt Microblading in Summe deutlich teurer, als jede klassische Methode von Permanent Make-up. Und so hat schon so manch enttäuschte Kundin feststellen müssen, dass auch in der Schönheitspflege „nicht alles Gold ist, was glänzt“. 


Zusätzlich soll an dieser Stelle gewarnt - Verzeihung - erwähnt werden, dass eine Microblading-Ausbildung tatsächlich in nur sage und schreibe 2 Tagen abgeschlossen werden kann. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt… 


Persönlich empfehle ich, sich für eine Behandlung mit Permanent Make-up oder Tattoo Geräten zu entscheiden, welche nach dem Nadeleinstichprinzip arbeiten. Diese führen, unter Zuhilfenahme moderner und hautschonender Techniken, idealerweise zu keinerlei Hautschnitten - und somit zur Vermeidung von Vernarbungen der Haut


Ein weiterer Vorteil dieses Prinzips besteht darin, dass man durch unterschiedliche Härchen-Führung die Möglichkeit hat, realistische Muster zu erzielen. Zudem erleichtert die Handhabung dieser professionellen Permanent Make-up Geräte eine bessere Tiefenkontrolle, welche die weitere Farbentwicklung stark beeinflusst.


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